# Periprothetische Infektion • Praxislexikon

Periprothetische Infektion


Definition

Was ist eine Periprothetische Infektion?

  • Die Periprothetische Infektion ist eine Infektion einer Prothetese.

  • behandeln

    Wie kann man eine Periprothetische Infektion behandeln?

  • Nach Auftreten von Symptomen (Schmerzen, ungewöhnliche Wärme) innerhalb von drei Wochen mit Antibiotika behandeln.
  • Krankenhaus: eine oder mehrere Operationen erforderlich.
  • frühe Infektion in der ersten Wochen: Prothese spülen, infiziertes Gewebe entfernen, nicht-metallische Teile der Prothese austauschen, Antibiotika.
  • fortgeschrittene oder chronische Infektion: Gelenk spülen, Implantat herausnehmen, Antibiotika, nach 2 bis 8 Wochen neues Implantat, 12-wöchige Antibiotikatherapie, Reha.

  • benennen

    Welche Namen gibt es für Periprothetische Infektion?

  • Infektion der Prothese, Protheseninfektion, Protheseninfekt.

  • diagnostizieren

    Wie kann man eine Periprothetische Infektion diagnostizieren?

  • Ca 0,5 bis 2% der Hüft-Op-Patienten.
  • Tritt meist in den ersten 2 Jahren nach der Implantation auf.
  • Anamnese.
  • körperliche Untersuchung.
  • Röntgen.
  • Blutuntersuchung.
  • Punktion des Gelenkes.
  • Gewebe oder das Material der Prothese untersuchen.
  • Infektionsherde? Lunge untersuchen, Zähne untersuchen, Herz untersuchen.

  • Folgen

    Was kann durch eine Periprothetische Infektion passieren?

  • Entzündung der Prothese (z.B. Knie oder Hüfte).
  • akut: meist schweres Krankheitsgefühl (Fieber und/oder Schüttelfrost, Entzündungszeichen im Blut (Sepsis), Schwellungen, Rötungen, Überwärmung oder Schmerz an der Prothese.
  • chronisch: meist schleichender Verlauf, Schmerzen im betroffenen Gelenk, Lockerung der Prothese.
  • Der prothesentragende Knochen kann sich auflösen, wodurch sich die Prothese lockert.

  • unterscheiden

    Welche Protheseninfektionen kann man unterscheiden?

  • akute periprothetische Infektionen.
  • chronische periprothetische Infektion.

  • Ursachen

    Welche Ursachen kann eine Periprothetische Infektion haben?

  • Dem Hüftgelenk mit der künstlichen Oberfläche fehlt der natürliche Schutz vor Infektionen. Es bildet sich ein Schleimfilm, der Antibiotika nicht wirken lässt, außer man behandelt innerhalb von drei Wochen nach Beginn der Symptome (Schmerzen, ungewöhnliche Wärme).
  • meist Bakterien während der Operation.
  • Bakterien während der Wundheilung.
  • gestreute Bakterien über den Blutkreislauf von einer Entzündung im Mund- und Rachenraum, der Harnwege, der Haut, der Fußnägel oder der Lunge.
  • offenex Bein (Durchblutungsstörungen).
  • blutig verlaufende Zahnbehandlung.
  • Darmspiegelung, bei der Polypen abgetragen werden.
  • Verletzung beim Heimwerken.
  • infizierte Fremdkörper (z.B. künstliche Herzklappen) verschleppen keime.

  • vorbeugen

    Wie kann man eine Periprothetische Infektion vorbeugen?

  • Achtsam sein vor Infektionen, da Fremkörper nicht den natürlichen Immunschutz haben.
  • Auf kleine Wunden desinfizieren.
  • Nach Auftreten von Symptomen (Schmerzen, ungewöhnliche Wärme) innerhalb von drei Wochen mit Antibiotika behandeln. Vorbeugung heißt also rechtzeitig reagieren.

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