Atemschutzmaske

Definition
benennen
herstellen
reinigen
testen
unterscheiden
verwenden


Was ist eine Atemschutzmaske?



Welche Namen gibt es für Atemschutzmaske?

  • Gasmaske, Atemmaske, CBRN-Schutzmaske, ABC-Schutzmaske, Truppenschutzmaske, Zuzz
  • Englisch: respirator mask, dust mask, respirator



Wie kann man eine Atemschutzmaske benutzen

  • Babies tragen keine Masken wegen der Erstickungsgefahr.
  • Nur spezielle Größen für Kinder.
  • Man muss auf den richtigen Sitz achten.
  • Bei giftigen Gasen und Dämpfen helfen nur Atemschutzmasken mit einem Schraub- oder Steckfilter.
  • Nur einsetzen, wenn der Sauerstoffgehalt in der Luft mindestens 19,5% ist.
  • Je nach Filter ist auch der Atemwiderstand größer.
  • Nicht länger als 8 Stunden benutzen gilt als einmaliger Gebrauch (NR(non reusable)).
  • Beschädigte Masken sofort tauschen
  • Das gilt auch für austauschbare Filter.

 



Wie kann man eine Mund-Nase-Maske herstellen?

  • Hände waschen, Material desinfizieren, wenn man Masken für andere herstellt.
  • 2 Blätter von einer Küchenrolle aufeinander legen.
  • Dabei ein Blatt um 90 Grad drehen.
  • 1 Papiertaschentuch in der Mitte auf das Küchenpapier legen.
  • Die jetzt vorhandenen drei Lagen auf die Größe des Papiertaschentuch zuschneiden.
  • Alles genau in der Mitte durchschneiden.
  • Beide Hälften bündig aufeinander legen.
  • Überstehende Ränder abschneiden.
  • Die kurzen Kanten beidseitig mit Malerkrepp verstärken.
  • Mit dem Locher die Maske beidseitig an den Klebebandrändern lochen, so dass an jeder Ecke ein Loch ist.
  • Ein gut biegbarer Draht (Gefrierbeutel oder Pfeifenreiniger), zum über die Nase zu spannen für den besseren Sitz, mittig an die obere Kante legen.
  • Den Draht mit Klebeband fixieren.
  • Die Gummibänder durch die Löcher in den Ecken der Maske ziehen und mit einer Schlaufe befestigen, damit es hält.
  • Zum Wiederverwenden benutzt man kochbaren Stoff.
  • Als Filter eignet sich elektrostatisches Elektret (Luftfilter in hochwertigen Staubsaugerbeuteln).
  • Ein anderer Filter: Molton-Stoff oder sehr dicht gewebter Baumwollstoff, ein mehrmals gefaltetes Küchentuch oder Mikrofasertücher.
  • Diese Maske soll man nur einmal benutzen.
  • Beim Abnehmen nicht mit infizierten Händen berühren.
  • Siehe auch Näh- und Pflegeanleitung für Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS).
  •  

     

     

     

    Wie kann man eine Atemschutzmaske herstellen?

    • Man braucht mehr Lagen für bessere Masken.
    • So wird der Atemwiderstand aber erhöht.
    • Spezielle Techniken (Ausatemventil) schaffen Abhilfe.
    • Die Masken werden verschweißt statt genäht.
    • Man benutzt ein elektrostatisch aufgeladenes Filtermaterial.
    • Filterschicht, Innenschicht: Polypropylen, Ethylen Vinyl Acetat (EVA)
    • Clip: Polyethylen
    • Komfort-Dichtlippe: Polyethylen
    • Ausatemventil: Polypropylen, Synthetischer Gummi
    • Bebänderung: Synthetischer Gummi
    •  



Wie kann man Mund-Nase-Masken reinigen?

  • Je nach Material im heissem Wasser im Topf auskochen.
  • In der Waschmaschine möglichst heiß waschen.
  • An der Luft trocknen lassen.
  • Oder im Backofen 1/2 Stunde bei 80 Grad Celsius.



Wie kann man Atemschutzmasken testen

  • Man nimmt Prüfaerosole (NaCl und Paraffinöl).
  • Das Gemisch hat immer die gleiche Partikelanzahl,- dichte und -größe.

 



Welche Atemschutzmasken gibt es?

  • Man unterscheidet nach unterschiedlichen Schutzklassen
  • Nicht die Größe der gefilterten Partikel, sondern die Anzahl der zurückgehaltenen Partikel in Prozent.
  • Man spricht auch von Leckage, der Durchlassmenge in Prozent
  • Die Masken haben mehr Lagen, wenn sie besser schützen.
  • So ist auch schwerer zu Atmen bei FFP3 Masken als bei den anderen.
  • Mund-Nase-Schutz-Masken (MNS): Op-Maske: Barriere gegen Tröpfchen
  • FFP bedeutet filtering face piece
  • FFP1: Schutz vor ungiftigen Stäuben (Zement, Gips, Kalkstein, Zuckerstaub, Pollen, Staub beim Schleifen, Reinigen, Cellulose, Zellstoff, Kohlestaub, Zucker): bis zu 80% aller Partikel bis zu einer Größe 0,6 μm
  • FFP2: Schutz vor gesundheitsschädlichen und erbgutverändernden Stoffen in der Atemluft (Betonstaub, Granit, Baustahl, Zink, Schimmel, Bakterien der Risikogruppe 2, Aluminiumoxid, Bauxit, Borax, Ziegelstaub, Zement, Gips, Kalziumoxid, Blei-Staub, Rauch, Holzstaub (Weichholz), Zinkoxidrauch): 94% der Partikel bis 0,6 μm, aber auch Nanopartikel
  • FFP3: Schutz vor giftigen Stäuben (Chrom, Nickel, Kobalt, Schleif- und Schweißarbeiten an hochlegiertem Stahl, Edelstahl und Thorium-Elektroden, Asbest, Dieselrauch, Schimmelsporen, Viren und Bakterien der Risikogruppe 3, radioaktive Partikel, Mehltau, keramische Fasern, Bremsstaub, Chromsaures Salz, Chrom, Kobalt, Nickel, Holzstaub (Hartholz), Mikroorganismen, radioaktive und biochemisch aktive Aerosole, Enzyme, Viren): 99,5% der Partikel bis zu einer Größe 0,6 μm



Wofür kann man eine Atemschutzmaske verwenden

  • Schutz der Atmung vor Partikeln, nicht vor Gasen und Dämpfen
  • Jede Art von Maske kann die Anzahl der Partikel verringern und so einen gewissen Schutz bieten.

 


 
 
 

Immunsystem stärken. Deine Verteidigung.