Man kann Karies mit einem Bohrer entfernen. Die Gefahr die Pulpa mit Blutgefäßen und Nervensträngen zu beschädigen besteht. Deshalb kann es sein, daß man etwas Karies bewusst drin lässt und den Zahn dann füllt. Die so abgeschlossenen Bakterien sterben dann aber.
Laserbehandlung, 20 bis 100 Euro je Zahn.
Ein Gel (Carisolv®) (Natriumhypochlorit) löst Karies auf bei mehrmaligem Auftragen. Das gesunde Zahngewebe wird nicht angegriffen. Nach dem Spülen kann man mit Zahnfüllmaterial reparieren.
Man kann auch Keramik-Inlays verwenden.
Bei Amalgan-Füllungen muss man schleifen
Gel Papacarie Duo Kariesgel Caries Removal aus der Papayapflanze (Papain, Chloramin, Toluidinblau) ab ca 90 Dollar.
Muskatnuss soll ohne Bohren heilen, weil die Kariebakterien gestoppt werden.
Hall-Technik: Eine angepasste Stahlkrone wird über dem Karies befestigt und die Bakterien sterben ab. Es wird gar nicht gebohrt.
Kariesinfiltration: Kein Bohren. Die oberste Mineralschicht des Zahns mit einem Salzsäuregel entfernen, um an das poröse Kariesgewebe heranzukommen und einen speziellen Kunststoff auftragen, so daß sich der Zahn vollsaugt. Nach Aushärtung mit UV-Licht ist das Karies völlig abgedichtet. Bei Karies im Anfangsstadium, weil es nicht ganz so fest wird. Gut bei schwer zugänglichen Stellen. 80 bis 120 Euro bei Behandlung eines kariesbefallenen Zahnzwischenraums.
Mithilfe von kleinen elektrischen Impulsen wird Calcium und Phosphate an den von Karies befallenen Zahn gebracht zur Regeneration.
Zwei mal im Jahr Zahnreinigung, vor allem bei schwer erreichbaren Stellen.
Xylit (Xylitol) mit dem Speichel im Mund spülen, damit sich die Karies verursachenden Bakterien an das unschädliche neue Süss gewöhnen.
Fissurenversiegelung: Versiegelung als Schutz vor Karies auf den Kauflächen der Seitenzähne, je nach Zahn zwischen ca. 12 und 18 Euro, vor allem bei Kindern.