Mundflora

Definition
aufbauen
beurteilen
stören
verwenden
zusammensetzen


Was ist die Mundflora?

  • Die Mundflora ist die Flora (Gesamtheit der natürlichen Mikroorganismen) im Mund.
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    Wie kann man die Mundflora aufbauen?

     

    Mundhygiene:

    • Fäulnisbakterien entfernen.
    Mundhygiene: Bakterien reduzieren: Zungenrücken mit Löffel reinigen, Zähneputzen, Interdentalraumbürsten oder Zahnseide, Mundspülungen (Zinnfluorid, Aminfluorid), Zahnreinigung, Karieslöcher mit Speiseresten.
     

    Behandlung:

    • Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Parodontitis behandeln.
    • Diabetes behandeln.
     

    Essen:

    Naturbelassenen Joghurt essen.
    Kefir essen.
    Äpfel essen.
    Möhren essen.
    Probiotika: Mundflora fördern, Lutschtabletten.
    Xylit stellt durch die Anregung des Speichel das bakteielle Gleichgewicht her (6-12 Gramm pro Tag als Kaugummi, Lutschpastillen oder Xylitpulver). Der Zuckeraustauschstoff Xylit hat karieshemmende Wirkung: Kariesbakterien wie Streptococcus mutans werden gehemmt, wenn Zucker fehlt
     

    Spülungen:

    • Desinfizierende Mundspülungen aus dem Handel töten alle Bakterien und sollten nur bedingt angewandt werden.
    Ölziehen: Olivenöl oder Kokosöl.
    • Spülung mit Wasserstoffperoxid: stark antibakteriell: Spülen mit 1 (1 EL=10ml):10 (100ml) Teilen Wasser=3 Prozentige Lösung. Nicht jeder verträgt das Mittel. Man kann mehr verdünnen.
    Chlorophyll (Petersilie, Minze oder Weizengrassaft).
    • Spülung Salbei.
    • Spülung Thymian.
    Zitrone.
    Teebaumöl: einige Trofen in Wasser und Mund spülen.
    • SpülungKamille.
    Ringelblume: Tee aus den Blüten zum Spülen.
    • Spülung Salz.
    • Spülung Natron.
    • Spülung schwarzer Tee: Parodontitis und Zahnfleischrückgang.
    Grüner Tee: Parodontitis und Zahnfleischrückgang.

     

     

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    Wie kann man die Mundflora beurteilen?

  • Mundschleimhautentzündung?
  • Zahnfleischentzündung?
  • Entzündung an den Zähnen (Zahnwurzelentzündungen)?
  • Parodontitis (Zahnfleischrückgang, schmerzhafte freiliegende Zahnhälse, Zahnverlust)?
  • Mundgeruch?
  • Karies?
  • Herpes?
  • Abszesse?
  • Mundsoor (Pilze: Hefepilz Candida albicans)?
  • Man kann einen Abstrich nehmen und unter dem Mikroskop untersuchen: Anzahl und Zusammensetzung der Bakterien. schlechte (anaerobe) Bakterien überwiegen. Findet sich der Hefepilz Candida albicans=Parodontitis?
  • Ein Test kann sinnvoll sein bei: Mehr als 4mm tiefe Zahnfleischtaschen, nicht anschlagende Parodontitis-Behandlung oder einer aggressiven Parodontitis, Implantatentzündungen (Periimplantitis), im Vorfeld einer Implantat-Versorgung, schnell fortschreitende Karies (Streptococcus mutans?).
  • Gram-Färbetest: Mit speziellen Papierspitzen werden fünf Bakterienproben aus den besonders tiefen Zahnfleischtaschen entnommen, ein Teil der Proben wird getrocknet, auf einem Glasplättchen fixiert und mit einem basischen Farbstoff gefärbt, die Keime sichtbar zu machen und unter einem Lichtmikroskop zu untersuchen: Gram-positive Bakterien verfärben sich blau, gram-negative rot.
  • Erregeranzucht: Mit speziellen Papierspitzen werden fünf Bakterienproben aus den besonders tiefen Zahnfleischtaschen entnommen, Anzucht der Keime in der Petrischale mit Bakterienbestimmung in ca 24 Stunden (Bei Paradontitis: Porphyromonas gingivalis, Aggregatibacter actinomycetem-comitans, Tannerella forsythensis, Treponema denticola, Fusobacterium nucleatum).
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    Was kann die Mundflora stören?

  • Schlechte Mundhygiene
  • Fehlernährung
  • Stress
  • Zigaretten rauchen
  • Zucker: Karies
  • Lebensalter
  • Antibiotika
  • Schwaches Immunsystem
  • Zahnkrankheiten
  • Bier: Rückstände im Mund
  • Wein: Rückstände im Mund
  • Kaffee: zu sauer
  • Milch: Fäulnisbakterien
  • Diabetes
  • Krebserkrankung
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    Wozu dient eine Mundflora?

  • Karies vorbeugen
  • Zahnfleischentzündung vorbeugen
  • Parodontitis vorbeugen
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    Woraus setzt sich die Mundflora zusammen?

  • Milliarden etwa 500 verschiedene Arten Bakterien
  • Man unterscheidet zwischen guten (aerobe) und schlechten (anaerobe) Bakterien
  • Schlechte Bakterien: Streptococcus mutans (Karies, aus Zucker wird Säure (Milchsäure)
  • Schlechte Bakterien: Streptococcus mitis (Karies)
  • Schlechte Bakterien: Milchsäurebakterien (Laktobazillen) und Eiterbazillen (Fusobakterien)(Karies)
  • Schlechte Bakterien: Actinomyceten (Infektionen)
  • Schlechte Bakterien: Veillonella parvula (Karies bei geschwächtem Immunsystem
  • Schlechte Bakterien: Fäulnisbakterien oft auf der Zunge (Mundgeruch)
  • Schlechte Bakterien: Actinobacillus actinomycetemcomitans, Porphyromonas gingivalis, Prevotella intermedia, Tannerella forsythia und Treponema denticola, später Escherichia coli-Bakterien (Parodontitis)
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