Mittelkettige Fettsäure

Definition
aufnehmen
aufspalten
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erkennen
essen
finden
Folgen
gewinnen
lösen
oxidieren
schmelzen
unterscheiden
vermeiden
verwenden

 


Was ist eine mittelkettige Fettsäure?

  • Die Mittelkettige Fettsäure ist eine Fettsäure mit mittlerer Kettenlänge mit 6 bis 10 bzw. 12 Kohlenstoffatomen.

 

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Wie werden mittelkettige Fettsäuren aufgenommen?

  • Die durchschnittliche tägliche Aufnahmemenge über natürliche Lebensmittel beträgt ca 2 Gramm.
  • Schnelle Aufnahme im Dünndarm.
  • Aufnahme bei verminderter Bildung von Triglyzeriden in der Dünndarmschleimhaut.
  • Aufnahme bei fehlender oder verminderter Proteinsynthese in der Dünndarmschleimhaut.
  • Aufnahme benötigt keine Lipoproteine.
  • Aufnahme benötigt keine Bildung von Mizellen.
  • Aufnahme bei gestörtem Lymphabfluss.

 

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Wie werden mittelkettige Fettsäuren aufgespalten?

  • Schnelle Aufspaltung im Darmlumen (Darmhohlraum).
  • Gute Aufspaltung bei Enzymmangel (Lipase).
  • Aufspaltung ohne Erfordernis von Gallensäure.
  • Aufspaltung trotz Mangel an Pankreasenzymen.
  • Mittelkettige Fettsäuren werden nicht emulgiert (Emulgiert: Flüssigkeit und Fett verbindet sich).

 

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Welche Namen gibt es für Mittelkettige Fettsäure?

  • MCT
  • Englisch: medium chain triacyglycerol

 

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Wie kann man Mittelkettige Fettsäure erkennen?

  • 6 bis 10 bzw. 12 Kohlenstoffatome.
  • Geringer Brennwert: 8,3 kcal/g.
  • Niedriger Rauchpunkt bei 120 Grad.
  • Niedriger Schmelzpunkt
  • Bei Zimmertemperatur noch flüssig.
  • Wird hart im Kühlschrank.
  • Geschmacksneutral.
  • Geruchsneutral.
  • Farblos bis gelblich.
  • Wasserlöslich.
  • Gesättigt.

 

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Wie kann man mittelkettige Fettsäuren essen?

  • Wenn man mehr mittelkettige Fettsäuren essen will, soll man eine langsame Gewöhnung vornehmen, um Bauchbeschwerden zu vermeiden.
  • Anfangen sollte man mit täglich 20 g.
  • Täglich steigern um 5 bis 10 g..
  • Maximale Tagesdosis: 60 bis 100 g.
  • Nicht anbraten.
  • Nicht dünsten.
  • Nicht grillen.
  • Nicht wiedererwärmen (wird bitter).
  • Nicht lange warmhalten (wird bitter).
  • Nicht als Geschmacksträger verwendbar.

 

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Wo kann man Mittelkettige Fettsäure finden?

 

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Was kann durch mittelkettige Fettsäuren passieren?

  • Bei Fehlen einer Eingewöhnungszeit können Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Durchfälle, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen) auftreten.

 

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Wie kann man Mittelkettige Fettsäure gewinnen?

 

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Wie kann man Mittelkettige Fettsäure lösen?

 

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Wie können mittelkettige Fettsäuren oxidieren?

  • Mittelkettige Fettsäuren oxidieren in der Leber vor anderen Fetten.

 

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Wie kann man Mittelkettige Fettsäure schmelzen?

  • Mittelkettige Fettsäure schmilzt schon bei Zimmertemperatur.

 

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Welche Mittelkettigen Fettsäuren gibt es?

  • Capron- (C 6:0).
  • Capryl- (C 8:0).
  • Caprin- (C 10:0).
  • Laurinsäure (C 12:0).

 

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Wann sollte man Mittelkettige Fettsäuren vermeiden?

 

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Wofür kann man Mittelkettige Fettsäure verwenden?

  • Übliche Speisefette ersetzen.
  • Diätetische Lebensmittel herstellen: Margarine, Öle usw.
  • Kosmetik herstellen.
  • Pharmazeutika herstellen.
  • Gewichtsverlust.
  • Fettmasseanteil reduzieren.
  • Ketonkörper bilden.
  • Enterale Ernährung: künstliche Nahrungszufuhr und -aufnahme über den Magen-Darm-Kanal ohne die natürliche Benutzung des Mund-Rachen-Raumes: Trinknahrung als auch Sondennahrun.
  • Parenterale Ernährung: Der Verdauungstrakt wird völlig umgangen: Infusion direkt in die Blutbahn.
  • Ernährung bei Dünndarmresektionen (operative Entfernung einzelner Dünndarmabschnitte).
  • Kurzdarmsyndrom.
  • Morbus Crohn.
  • Als Diät bei Gallensäureverlustsyndrom.
  • Als Diät bei verminderter Bildung von Gallensäure.
  • Als Diät bei chologener Diarrhoe: Gallensäure kommt ins Colon im Dickdam und es kommt durch die osmotische Wirkung der Gallensäure zu Durchfall.
  • Ernährung bei Fettstoffwechselstörung.
  • Ernährung bei Zöliakie: Glutenunverträglichkeit.
  • Ernährung bei Strahlenschäden durch eine Therapie.
  • Ernährung bei Fehlbildungen des Darms.
  • Ketogene Ernährung: Epilepsie, eventuell bei Morbus Alzheimer oder Migräne.
  • Ernährung bei nicht vollständig ausgebildetem Darm bei Frühgeburten: Gewichtssteigerung.
  • Ernährung bei verminderter Bildung von Triglyzeriden in der Dünndarmschleimhaut.
  • Ernährung bei Lymphabflussstörungen (Stauung der Lymphe (Lymphangiektasien, Morbus Whipple, Chylothorax)): Mittelkettige Fettsäuren werden nicht über die Lymphe, sondern an Eiweiße gebunden direkt über das Blut zur Leber transportiert.
  • Ernährung bei angeborenen Defekten von Enzymen der Fettsäureoxidation (LCHAD, VCLAD, MTP).
  • Entlastung bei Krankheiten, bei denen eine Störung mit Lipoproteinen oder keine Bildung von Mizellen vorliegt (A-beta-Lipoproteinämie).
  • Der Cholesterinspiegel im Blut wird nicht erhöht.
  • Beim Abbau von Mittelkettigen Fettsäuren entsteht Acetat (Baustein für Ketonkörper, Cholesterin oder Fettsäuren).
  • Vermindertes Hungergefühl durch Bildung von Ketonkörpern.
  • Energielieferant für das Gehirn, wenn keine Glukose zur Verfügung steht: Bei Nahrungsmangel ist kein Abbau von Muskeleiweiß, um daraus Glukose zu gewinnen, erforderlich.
  • Vermindertes Hungergefühl durch Bildung von Ketonkörpern.
  • Energiegewinnung bei Oxidation in Lebermitochondrien 8,3 kcal/g, also weniger Kalorien als bei anderem Fett.
  • Geringe Speicherung in Fettgewebszellen (Adipozyten) sondern gute Energienutzung.
  • Energieverbrauch durch eine erhöhte Wärmebildung nach dem Essen höher: Gewichtsabnahme.
  • Längeres Sättigungsgefühl als bei normalen Fetten.
  • Größere Abnahme des Körperfetts als bei normalen Fetten.

 

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