Xylit

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Was ist Xylit?

 

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Wie viele Kalorien hat Xylit?

  • Xylit: 240 Kilokalorien (kcal) je 100 g
  • Zucker: 400 Kilokalorien (kcal) je 100 g
  • Zucker hat also ca 40% mehr.
  • Kohlenhydrate 99,8 g davon Zucker 0,2 g
  • Natrium 0,004 g

 

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Welche Namen gibt es für Xylit?

  • Xylitol, (2R,3R,4S)-Pentan-1,2,3,4,5-pentol, xylo-1,2,3,4,5-Pentanpentol, E 967, Birkenzucker, XYLITOL (INCI), Xucker
  • Englisch: xylitol
  •  

    Welche Formel hat Xylit?

  • C5H12O5
  •  

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    Wie kann man Xylit dosieren?

     

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    Wie kann man Xylit erkennen?

    • farblos
    • süß schmeckend
    • Kristalle

     

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    Wie viel Xylit sollte man pro Tag essen?

    • Kaugummi, Lutschpastillen oder Xylitpulver in mehreren kleinen Portionen
    • Erwachsenen nach Gewöhnung: bis zu 150 Gramm pro Tag
    • Kinder ab 3 Jahren nach Gewöhnung: 40 Gramm pro Tag
    • Langsam kann man die Tagesmenge steigern.
    • Vorsicht bei Überdosierung Folgen
    • Kann ab einer Menge von 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht abführend sein.
    • Unmittelbar nach jeder Mahlzeit einen halben Teelöffel nehmen.
    • Im Mund sich auflösen lassen ohne kauen.
    • 1 bis 5 Minuten hin und her spülen.
    • Im Mund lebenden Bakterien, die aus Zucker schädliche Milchsäure erzeugen, werden gehindert.

     

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    Wo kann man Xylit finden?

     

    Finnland gilt als wichtiges Herstellerland natürlichen Birkenzuckers.
    China ist Produzent von Xylit.

     

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    Was kann durch Xylit passieren?

    • Wenn mehr als 10% im Lebensmittel enthalten sind muß der Warnhinweis „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ aufgedruckt sein.
    • Bei übermäßigem Verzehr möglich:
    • Blähungen
    • Durchfall
    • Bauchgrummeln
    •  

    • Gift für Hunde, Rinder, Ziegen und Kaninchen (Unterzuckerung, Leberschaden)

     

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    Wie kann man Xylit gewinnen?

       

      1. Möglichkeit

    • Aus Buchenholzspänen isolieren
    •  

      2. Möglichkeit

    • Aus Weizen- und Haferhalmen isolieren zum Sirup

     

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    Wie kann man Xylit herstellen?

     

    1. Möglichkeit:
  • Im menschlichen Körper wird während des Kohlenhydratabbaus täglich 5 bis 15 Gramm Xylit in der Leber hergestellt.
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    2. Möglichkeit (alkalisches Extraktionsverfahren):
  • Man braucht Xylane (Holzgummi) aus Birkenholz, anderem Holz oder landwirtschaftlichen Reststoffen (Maiskolbenreste (Maisspindeln), Stroh, Getreidekleien oder Zuckerrohr-Bagasse.
  • Bei Temperaturen von bis 200 Grad Celsius wird daraus vermischt mit von Schwefelsäure oder Natronlauge Xylose.
  • Mit einem Katalysator unter hohem Druck kann man so Xylit herstellen.
  •  

    3. Möglichkeit:
  • Biotechnologische Verfahren mit Candida tropicalis.
  •  

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    Wie kann man Xylit lagern?

    • Feuchtigkeit vermeiden
    • Trocken unbegrenzt verwendbar
    • Gefahr des Verklumpens bei Feuchte
    • Lichtgeschützt
    • Raumtemperatur 15 bis 25° C

     

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    Wie kann man Xylit lösen?

    • leicht löslich in Wasser
    • leicht löslich in Pyridin
    • wenig löslich in Alkohol

     

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    Wie schmeckt Xylit?

    • Xylit schmeckt süß.

     

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    Wie kann man Xylit schmelzen?

    • Xylit schmilzt bei einer Temperatur von 94 Grad Celsius.

     

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    Wann kann Xylit sieden?

    • Siedepunkt: 216 Grad Celsius

     

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    Wofür kann man Xylit verwenden?

      Birkenzucker-Sirup herstellen: Xylit bei mittlerer Hitze 10 Minuten mit der gleichen Menge Wasser köcheln lassen. Umrühren. In sterile Gläser abfüllen.
      Birkenzucker-Sirup mit Frucht herstellen: Himbeeren oder andere Früchte waschen, zerkleinern. In einem Topf bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Durch ein feines Sieb oder Tuch passieren, eventuell pürieren, und abtropfen lassen. Die gleiche Menge Xylit dazu. Zitronensaft dazu. ALles noch mal kurz aufkochen lassen. Zum Einkochen für eine längere Haltbarkeit in sterile Gläser abfüllen.
      • Gute Mundflora wiederherstellen
      • Bildung von Speichel (viel Calciumphosphat) anregen
      • Glättung der Zahnoberfläche durch das im Speichel enthaltene Calciumphosphat. Bakterien haben es dadurch schwerer sich am Zahn anzuheften.
      • Bildung und Härtung von Zahnschmelz durch die Förderung der Einlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz
      • Als Nahrungsergänzungsmittel
      • Zahnpflegeprodukte herstellen: zuckerfreie Kaugummis, Zahnpasta, Zahnspülung, Xylit-Gels, Xylit-Pulver.
      Säuren im Mund verdünnen, so wird der PH-Wert erhöht (Karies verursachende Bakterien brauchen aber niedrige pH-Werte (pH-Wert unter 5,5) zur Bildung von Plaque)
      • Vor Karies schützen
      • Nach längerer Anwendung werden Streptokokken begünstigt, wodurch schädliche Milchsäuren verhindert werden
      • Vor Pneumokokken schützen
      Parodontitis vorbeugen
      Zahnfleischentzündung vorbeugen
      Osteoporose vorbeugen
      • Haltbarkeit von Roten Blutkörperchen verlängern
      Zahnbelag vermindern
      Zahnstein vermindern
      Mineralien für die Zähne zuführen
      • Mundtrockenheit lindern
      • Kalorienarme Ernährung
      Zuckerersatzstoff (Süßigkeiten, Desserts, Backwaren, Brotaufstriche, Soßen, Milchprodukte, diätetische Lebensmittel, usw.) (Nicht bei Hefeteig oder Karamelisierungen)
      Zucker ersetzen bei Diabetes
      Kosmetik (Eyeliner, Tagescremes, Waschgel) herstellen: hautpflegende, feuchthaltende Eigenschaften, mit Wasser kühlender Effekt

     

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