# Harnausscheidung • Praxislexikon

Harnausscheidung

Definition
benennen
beurteilen
erhöhen
machen
verringern

Was ist eine Harnausscheidung?

Welche Namen gibt es für Harnausscheidung?

  • Diurese, Wasserlassen.
  • Englisch: diuresis.

Was kann bei der Harnausscheidung auf ernsthafte Krankheiten hindeuten?

  • Schwäche der Beine (Rückenmarkserkrankung?).
  • Fieber und Rückenschmerzen (Nierenentzündung?).
  • Abruptes Auftreten oder Auftreten bereits in den ersten Lebensjahren.
  • Nachtschweiß, Husten und Gewichtsverlust vor allem bei starken Rauchern.
  • Psychische Gesundheitsstörung.

Wie kann man die Harnausscheidung beurteilen?

  • Flüssigkeitsmenge und Toilettengänge (Problem: Miktionsstörung oder Polyurie). 4- bis 6-mal täglich zur Toilette, meistens tagsüber zwischen 0,7 und 3 Litern Urin ist normal für Erwachsene.
  • Wie lange gibt es die Symptome bereits? Seit der Kindheit? Erbkrankheit Diabetes insipidus oder Diabetes mellitus Typ 1?
  • Andere Probleme beim Wasserlassen (Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, Fieber, Rücken- und Flankenschmerzen= Entzündung?).
  • Andere Probleme beim Wasserlassen (Der Urin kommt nur langsam, ein schwacher Harnstrahl, Nachtröpfeln am Ende des Toilettengangs= Prostataerkrankung? Digital-rektale Untersuchung).
  • Werden Diuretika eingenommen, koffeinhaltige Getränke, Alkohol konsumiert? Weniger.
  • Bei Frauen Zervix- und Scheidenflüssigkeit entnehmen, um eine sexuell übertragbare Krankheit auszuschließen.
  • Bei Männern guckt man nach einem Ausfluss aus dem Penis.
  • Ist es wirklich ungewöhnlich viel Urin? Test 24 Stunden Urin.
  • Diabetes mellitus? Blutzucker messen. Diät, Sport, Insulinspritzen, Medikamente.
  • Übermäßig viel intravenös verabreichte Flüssigkeiten.
  • Elektrolyten-Spiegel ok?
  • Nach einem Wasserentzug für eine gewisse Zeit oder der Gabe von antidiuretischen Hormonen die Konzentration bestimmter Salze (Osmolarität) im Blut, im Urin oder beidem messen.

Was kann die Harnausscheidung erhöhen (häufiges Wasserlassen) (Polyurie)?

  • Blasenentzündung.
  • Harninkontinenz.
  • Prostatavergrößerung (gutartige Prostatahyperplasie, vor allem Männer über 50). Medikamente oder Operation.
  • Steine in den Harnwegen.
  • schlecht eingestellter oder unkontrollierter Diabetes.
  • Diabetes insipidus (seltene Hormonmangelerkrankung): Störung der Produktion des antidiuretischen Hormons (Vasopressin), damit die Nieren, Flüssigkeiten resorbieren.
  • interstitielle Nephritis.
  • Nierenschaden durch Sichelzellenanämie.
  • Frauen: Schwächung des Beckenbodengewebes nach Entbindungen und die verminderte Östrogen-Produktion nach der Menopause.
  • Frauen: verminderte Östrogen-Produktion nach der Menopause.

Wie kann man die Harnausscheidung erhöhen?

  • Viel trinken.
  • zu große Flüssigkeitsaufnahme (Polydipsie).
  • Harntreibende Lebensmittel.
  • Kurzzeitig Kaffee trinken.
  • Kurzzeitig Alkohol trinken.
  • Diuretika.
  • Natürliche Diuretika.
  • Weniger Salz.
  • Prostatavergrößerung (gutartige Prostatahyperplasie, vor allem Männer über 50). Medikamente oder Operation.
  • Steine in den Harnwegen.
  • Kurzzeitig Kaffee trinken.
  • Kurzzeitig Alkohol trinken.
  • zu große Flüssigkeitsaufnahme (Polydipsie).
  • schlecht eingestellter oder unkontrollierter Diabetes.
  • Diabetes insipidus (seltene Hormonmangelerkrankung): Störung der Produktion des antidiuretischen Hormons (Vasopressin), damit die Nieren, Flüssigkeiten resorbieren.
  • interstitielle Nephritis.
  • Nierenschaden durch Sichelzellenanämie.
  • Frauen: Schwächung des Beckenbodengewebes nach Entbindungen und die verminderte Östrogen-Produktion nach der Menopause.
  • Frauen: verminderte Östrogen-Produktion nach der Menopause.

Wie kommt es zur Harnausscheidung?

Was kann die Harnausscheidung verringern?


Wie kann man die Harnausscheidung verringern?

  • Krankheiten behandeln.
  • Bei nächtlichem Wasserlassen (Nykturie), abends weniger trinken.
  • Bei Bettnässen: Motivationstherapie: vor dem ins Bett gehen noch einmal aufs Klo oder Desmopressin.
  • Desmopressin.
  • Diuretika-Dosis runtersetzen.
  • Weniger koffeinhaltige Getränke, Alkohol.
  • Weniger intravenös verabreichte Flüssigkeiten.
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