Lungendiffusionskapazität

Definition
beeinflussen
erhöhen
messen
verringern
verwenden


Was ist eine Lungendiffusionskapazität?

  • Die Lungendiffusionskapazität ist die Diffusionskapazität der Lunge, die Gasmenge, die pro Minute aus dem Alveolarraum in das Blut gelangt und an Hämoglobin gebunden wird.

 



Was kann die Lungendiffusionskapazität beeinflussen?

  • Konzentrationsunterschied
  • Schichtdicke (Diffusionsstrecke)
  • Austauschfläch.

 



Was kann die Lungendiffusionskapazität erhöhen?

  • Polyzythämie (Vermehrung der Blutzellen), pulmonale Blutungen.
  • Körperliche Belastung.

 



Wie kann man die Lungendiffusionskapazität messen?

  • Man kann eine Diffusionskapazitätsanalyse machen:
  • • Untersuchung im Sitzen
    • Analyse in „Single breath“ Technik
    • Messung der Volumina in einer Bodyplethysmographie-Kabine
    • Inhalation eines Testgases (0,3%, CO, 10% He, 21% O2, 69% N2)
    • Apnoe 10 Sekunden
    • Forcierte Expiration mit Sammlung der Expirationsluft
    • Analyse der CO2 befreiten Alveolarluftprobe

 



Was kann die Lungendiffusionskapazität verringern?

  • Lungenparenchymerkrankungen: Lungenemphysem, interstitielle Lungenerkrankungen.
  • Lungenbeteiligung bei systemischen Krankheiten: Systemischer Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung des Bindegewebes), rheumatoide Arthritis.
  • Kardiovaskuläre Krankheiten: Akuter Herzinfarkt, Mitralstenose, pulmonale Hypertonie.
  • Andere Krankheiten: Anämie, Nikotin-, Alkohol-Abusus.

 



Wozu dient eine Lungendiffusionskapazität?

 


 
 
 

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