# Verstopfung, Obstipation Was kann man tun? • Praxislexikon

Verstopfung

Definition
behandeln
benennen
diagnostizieren
Folgen
Ursachen
vorbeugen

Was ist eine Verstopfung?

 

Wann sollte man einen Arzt um Rat fragen?

  • Man hat zu viel Sorge
  • Man hat zusätzlich Folgendes:
  • Fieber
  • Blutbeimengungen im Stuhl
  • starke Magenkrämpfe
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Ungewollter Gewichtsverlust
 

Wie kann man eine Verstopfung behandeln?

 

Welche Namen gibt es für Verstopfung?

  • Obstipation, Stuhlverstopfung
  • Englisch: constipation, obstruction
  • Französisch: obstruction
 

Wie kann man eine Verstopfung diagnostizieren?

    • Der Patient wird befragt (Anamnese) • Welche Medikamente werden genommen? • Verstopfung heisst, dass man keinen Stuhlgang hat. • Weniger als dreimal Stuhlgang in der Woche gilt grob gesagt als eine Verstopfung. • Auch gilt als Verstopfung, wenn der Kot zu hart ist, und deshalb kaum rauskommt. • Rektum austasten. • Blutuntersuchung. • Koloskopie (Dickdarmspiegelung). • Sonographie. • Röntgen mit Kontrastmittel und Luft.
 

Welche Folgen kann eine Verstopfung haben?

    • Nahrung braucht bis zu 8 Tagen, um den Darm zu passieren.
    • Harter Stuhl.
    • Selten Stuhlgang, weniger als dreimal pro Woche.
    Völlegefühl nach Stuhlgang.
    Unwohlsein.
    Blähungen.
    Bauchschmerzen (chronisch).
    Schmerzen beim Stuhlgang.
    • Äderung der Stuhlgewohnheiten.
    • Schwarzer Stuhl
    • Blut im Stuhl
    Abgeschlagenheit.
    Gewichtsabnahme.


    Welche Komplikationen kann es geben?

    Hämorrhoiden.
    • Abführmittelabhängigkeit
    • Leistenbruch durch zu heftiges Pressen
    • Hodenbruch durch zu heftiges Pressen
    • Gebärmuttersenkung
    • Senkung des Mastdarms
    • Ausstülpungen der Darmwand
 

Welche Ursachen kann eine Verstopfung haben?

 

Wie kann man eine Verstopfung vorbeugen?

    • Man sollte eine Ernährung mit vielen Ballaststoffe zu sich nehmen.
    • Gehen Sie auf eine Toilette, wenn Sie müssen, statt zu lange zu warten.
    • Viel Flüssigkeit trinken (Wasser) mindestens drei Liter im Tage.
    • Man trinkt vorbeugend Fencheltee, besonders, wenn Mahlzeiten schwerer verdaulich sind.
    • 1 Glas warmes Wasser vor dem Frühstück.
    • Abführende Obst (Ananas, Feigen, Pflaumen, Melonen, Dörrfrüchte).
    • Abführendes Gemüse (Sauerkraut, Rhabarber).
    • Vollkornprodukte.
    • Vermeiden von Süssigkeiten.
    • Vermeiden von Kuchen.
    • Vermeiden von Zucker-Getränken.
    • Viel und regelmäßige Bewegung.
    • Entspannungsübungen bei Stress.
    • Darmtraining.
    • Wärmende Umschläge.
    • Abführmittel, wenn vom Arzt empfohlen.
    • Lactulose als Sirup oder zum Trinken.
    Weisskohl essen.
 
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