# Nervenschaden • Praxislexikon

Nervenschaden

Definition
behandeln
benennen
Folgen
unterscheiden
Ursachen
vorbeugen

Was ist ein Nervenschaden?

Wie kann man Nervenschäden behandeln?

Welche Namen gibt es für Nervenschaden?

  • Nervenschädigung.

Was kann durch eine Nervenschädigung passieren?

  • Beeinträchtigung eines oder mehrerer Nerven des peripheren Nervensystems in den Armen, Beinen, im zentralen Nervensystem (ZNS), im Gehirn, Rückenmark oder in Organen.
  • Bewegungs- und Sensibilitätsstörungen (z.B. Kribbelgefühl in den Gliedmaßen).
  • Organische Komplikationen (z.B. im Herz-Kreislaufsystem oder im Verdauungstrakt).
  • Nervenschmerzen.
  • Alkoholmissbrauch: motorische Einschränkungen, Taubheitsgefühle in den Extremitäten oder verschiedene Entzündungsreaktionen im Körper (z.B. Hepatitis).
  • Autoimmunerkrankung: Lähmungen, Empfindungsstörungen, Potenzstörungen (bei Männern), Atemprobleme, Schwächegefühl.
  • Chemotherapie: Empfindungsstörungen, Taubheitsgefühle, Überempfindlichkeiten auf (Schmerz-)Reize, Gleichgewichtsstörungen, Muskelschwäche je nach Dosierung.
  • Gürtelrose: Juckreiz, Fieber, Überempfindlichkeit der Hautstelle, Schmerzen.
  • Gefäßerkrankungen: periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Schmerzen, Schwächegefühl.
  • Kraftlosigkeit von Körperteilen.
  • Bewegungseinschränkungen.
  • Lähmungen.
  • Muskelschwäche.
  • Muskelschwund.
  • Muskelkrämpfe.

Welche Nervenschäden gibt es?

Welche Ursachen kann eine Nervenschädigung haben?

  • 300 verschiedene Ursachen.
  • Vor allem Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2) (diabetischen Neuropathie=überhöhter Blutzuckerspiegel je länger, je höher).
  • Oder Genussmittel (z.B. zu viel, zu lange Zeit Alkohol, gleichzeitig mangelhafte Ernährung).
  • Schaden nach einer Operation, Verletzungen.
  • Amputation.
  • Medikamente.
  • Umweltgifte.
  • Äthylen- oxide, Alkohol, As, Ba, Benzol, Blei, Carbon Disulfide, Benzin schnüffeln (Benzin-Polyneuropathie).
  • Chemotherapie: Nervenzellen werden angegriffen.
  • Nervenentzündungen (Neuritis) (durch Viren, Bakterien oder Gifte).
  • Engstellen an Gelenken (Der Nerv wird abgeklemmt).
  • Tumore durch Einengung und Beschädigung von Nerven.
  • Hormonprobleme.
  • Stoffwechselerkrankung.
  • Gürtelrose.
  • Autoimmunkrankheit (Multiple Sklerose, Neurosarkoidose= kleine Knötchen im Nervengewebe), das eigene Immunsystem schädigt.
  • Bakterien: Borrelien (Borreliose), Diphtherie (Corynebakterium diphtheriae), Lepra (Mykobakterium leprae).
  • Viren: Herpesviren, Grippeviren, Hepatitis-Viren, Pfeiffersche Drüsenfieber (Eppstein-Barr-Virus).
  • Gefäßerkrankungen: periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), mangelhafte Versorgung des Nervengewebes mit Nährstoffen und Sauerstoff.
  • Behandlungsfehler.

Wie kann man Nervenschädigungen vorbeugen?

  • Aufpassen bei Operationen.
  • Gesundheit.
  • Besonders auf Vitamin B12 und B9 achten (Schutz und Regeneration des Nervensystems).
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