# Demenz • Praxislexikon

Demenz


Definition

Was ist eine Demenz?

  • Die Demenz ist eine neurologische Erkrankung.
  • Die Demenz ist ein fortschreitender Verfall der geistigen Fähigkeiten.

  • behandeln

    Wie kann man eine Demenz behandeln?

  • Frühzeitig behandeln.
  • 10% Sekundäre Demenzen durch andere Grunderkrankungen (Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangelzustände, chronische Vergiftungen durch Alkohol oder Medikamente, Rückbildung der Symptome der Demenz möglich.
  • Lebensqualität der Kranken und ihrer Angehörigen verbessern.
  • Medikament: Enzym hemmen, das für den natürlichen Abbau von Acetylcholin sorgt.
  • Schädliches Glutamat blockieren.
  • Medikamente, um die Begleitsymptome (Unruhe, Sinnestäuschungen, Angst, Schlafstörungen zu lindern.
  • Psychotherapie.
  • Fähigkeiten trainieren.
  • Selbstwertgefühl stärken (Musiktherapie, Kunsttherapie, Bewegungsübungen, Sinnesübungen, Wahrnehmungsübungen (Kim-Spiele.
  • Ergotherapeutie: Alltag ermöglichen.
  • Reha.
  • Milieutherapie: Wie sich die Umwelt auf den Kranken einstellen kann.
  • Hilfe: Merkzettel.
  • Medikamente.
    Aspirin, gering dosiert.
    Mandeln essen.
    Vitamin C.
    Folsäure.
    B-Vitamine.
    N-Acetylcystein.
    Kurkuma.
    Omega-3-Fettsäure.
    Granatapfel, 1/2 Liter am Tag.
    Bewegung.
    guter Schlaf.
    Geistige Beschäftigung.
    Gesunde, nicht angstmachende Spiritualität.

    benennen

    Welche Namen gibt es für Demenz?

  • Dementia, Geistiger Verfall
  • Englisch: dementia.

  • diagnostizieren

    Wie kann man eine Demenz diagnostizieren?

  • Vergessen kurz zurückliegender Ereignisse?
  • Schwierig gewohnte Tätigkeiten auszuführen?
  • Sprachstörungen?
  • Weniger Interesse an Arbeit, Hobbys, Kontakten?
  • Schwierigkeiten, sich in einer fremden Umgebung zu orientieren?
  • fehlender Überblick über finanzielle Angelegenheiten?
  • Gefahren können nicht mehr eingeschätzt werden?
  • ungekannte Stimmungsschwankungen?
  • andauernde Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Misstrauen?
  • hartnäckiges Abstreiten von Fehlern, Irrtümern oder Verwechslungen?
  • Statistisch findet man nur in 10% der über 65-Jährigen eine Demenz.
  • neuropsychologische Untersuchung
  • körperlichen Untersuchung
  • Blutuntersuchung (Schilddrüsenerkrankung?): Marker: P-Tau217 und P-Tau181, Verhältnis der Amyloid-Beta-Varianten 40 zu 42 bestimmen)
  • Schädel Computertomografie (CT) (Tumor?)
  • Amyloid-PET/CT
  • Schädel Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) (Tumor, Normaldruckhydrozephalus? Volumen des Hippocampus, Teil des limbischen Systems, messen)
  • Nervenwasseruntersuchung (Entzündung des Gehirns?).
  • Wenn man durch diese Untersuchungen eine Erkrankung ausschließen kann, kommt man durch Demenztests (Merkfähigkeit, Orientierung, Aufmerksamkeit, Rechenfähigkeit, Erinnerung und Sprache testen) und Symptome zur Diagnose Demenz, Alzheimer (Ausschlussverfahren).
  • Uhrentest, Demenz-Detektions-Test (DemTect9, Mini-Mental-Status-Test (MMST), Montreal-COgnitive-Assessment-Test (MoCa-Test).
  • Verwechslung mit Schlaganfällen, Altershirndruck, Medikamenten-Wechselwirkungen oder Depressionen vermeiden.

  • Wer kann man eine Demenz diagnostizieren?

  • Hausärztin oder Hausarzt, Neurologe, Psychiater, Psychotherapeut

  • Folgen

    Was kann durch eine Demenz passieren?

  • Kommunikation zwischen den Neuronen im Gehirn gestört.
  • Nervenzellen sterben ab und können sich kaum erneuern.
  • Charakteristische Eiweißablagerungen bei der Alzheimer-Krankheit (Beta-Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen) zerstören Nervenzellen, Gehirn wird bis zu 20 % kleiner: Die Windungsfurchen an der Oberfläche des Gehirns vertiefen sich, die Hirnkammern erweitern sich.
  • Anfangs Kurzzeitgedächtnis, Merkfähigkeit gestört.
  • Später Langzeitgedächtnis gestört.
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten gehen verloren.
  • Aufmerksamkeitsstörung.
  • Sprachstörung.
  • Auffassungs- und Denkvermögen gestört.
  • Orientierungsstörung.
  • Wahrnehmungstörung.
  • Verhaltenstörung (Zurückhaltung in Gesprächen ).
  • Erleben gestört.
  • Ständig müde (gibt es aber bei vielen Krankheiten)

  • unterscheiden

    Welche Arten von Demenz gibt es?

  • Es gibt ca 50 verschiedene Formen.
  • 10% Sekundäre Demenzen durch andere Grunderkrankungen (Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangelzustände, chronische Vergiftungen durch Alkohol oder Medikamente, Rückbildung der Symptome der Demenz möglich.
  • 90 % Primäre Demenzen (60-65% Alzheimer-Krankheit, 20 bis 30 % gefäßbedingte („vaskulären“) Demenzen, 15 % eine Kombination beider Erkrankungen, andere Demenzformen 5 bis 15 %) irreversibel.
  • Altersdemenz.

  • Ursachen

    Welche Ursachen kann eine Demenz haben?

  • 10% Sekundäre Demenzen durch andere Grunderkrankungen (Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangelzustände, chronische Vergiftungen durch Alkohol oder Medikamente), Rückbildung der Symptome der Demenz möglich.
  • 90% Andere Ursachen.
  • Hefepilzzellen (Candida) in den Gehirnen und Blutgefäßen bilden Amyloid-Plaques?
  • Entzündungen durch Parodontitis-Bakterien, Helicobacter im Magen, Hautpilz, Herpes, Borrelien, Chlamydien führen zu chronischen Entzündungen und beeinträchtigen das Gehirn?
  • Alterung, 1 von 10 Personen über 65 Jahren hat Demenz.
    Vererbung.
    Stress.
    Alkoholmissbrauch.
    Drogenmissbrauch.
    Zigaretten rauchen.
    wenig Bewegung.
    schwere Kopfverletzungen.
    oft Kopfbälle beim Fussball.
    Diabetes verdoppelt das Risiko.
    Übergewicht.
    Bluthochdruck, auch wenn er behandelt wird.
    Psychische Erkrankungen.
    Depressionen.
    schlechte Ernährung.
    Nicht benutzen des Gehirns.
    Posttraumatisches Belastungssyndrom.
    Schlafentzug.
    soziale Isolation.
    Zu viel Fernsehen, vor allem als Kind.
    Hirnschädigung.

    vorbeugen

    Wie kann man eine Demenz vorbeugen?

    Mandeln essen.
    Vitamin C.
    gesunde Ernährung.
    • weniger Zucker.
    Folsäure.
    B-Vitamine.
    Vitamine B12.
    Vitamine D.
    N-Acetylcystein.
    Kurkuma.
    • mindestens drei Tassen Kaffee mit Koffein pro Tag Kaffee.
    Omega-3-Fettsäure (Fettfisch, Nüsse, Avocados, Fleisch von Weidetieren, Gänseschmalz).
    Granatapfel.
    Bewegung: 3 mal in der Woche zügig 1/2 Stunde spazieren.
    guter Schlaf.
    Geistige Beschäftigung.
    • Gehirntraining: Telefonnummern merken, Rätsel, Zeitung lesen, Karten- oder Brettspiele, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
    Gesunde, nicht angstmachende Spiritualität.
    Alkohol meiden.
    Drogen meiden.
    • Stöße am Kopf vermeiden.
    Schilddrüse gesund halten.

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